Harry Potter und Hypnose

RIDDIKULUS – oder: Was hat Harry Potter mit Hypnose zu tun?

Ob Flugangst, Angst vor Spinnen oder Redeangst – Durch Angst werden Millionen Menschen gelähmt und in ihrem Leben massiv beinträchtigt. Oft ist durch die Angst kein erfülltest, glückliches oder selbstbestimmtes Leben möglich. Betroffene fühlen sie sich meist ohnmächtig und ihrem „Schicksal“ ausgeliefert.

Schau Dir zuerst folgendes Video an: Spinnenangst-Hypnose-Leipzig

 
Menschen mit Spinnenangst werden nachvollziehen können, dass der Ausschnitt gar nicht so weit hergeholt ist.

 
Wie kann man nun den Betroffenen helfen?

Der Ausschnitt mit Ron aus Harry Potter ist in sofern sehr passend, da er sich mehr an der Realität orientiert als Du jetzt vielleicht schon glauben magst.

Menschen mit großer Angst vor Spinnen machen die zarten Geschöpfe in ihrer inneren Wahrnehmung GRÖSSER als sie in Wirklichkeit pysikalisch sind. Es ist wie eine Art Kino mit einem Horrorfilm der vor dem inneren Auge und mit allen dazugehörigen Emotionen abläuft. …ganz ehrlich: Wer bekommt keine Angst bei einer 1 Meter großen Spinne?

 
Der Auftrag lautet also: „Stelle Dir Deine Angst vor!“

Jetzt wird es interessant. Unser Gehirn kann Angstreaktionen unmittelbar ein- und ausschalten. Das kannst Du dir vereinfacht wie zwei Schaltkreise vorstellen. Der Eine schaltet die Angst ein und der Andere schaltet sie wieder aus. Das ganze funktioniert nicht nur kurzfristig, sondern kann auch Ängste längerfristig verankern und wieder löschen.

Grundsätzlich ist das eine sinnvolle Funktion unseres Gehirns die uns vor so manchen Schabernack schützt. Wer will schon ungesichert von einem 250 Meter hohen Haus springen oder in einen Löwenkäfig steigen?

Damit noch nicht genug. Spitze ist auch, dass Erinnerungen nicht fest verankert sind, sondern immer wieder in einem dynamischen Prozess neu abgespeichert werden. Das ist in sofern toll, weil man damit den emotionalen Gehalt einer Erinnerung verändern und neu im Gehirn ablegen kann.

 
Kann man tatsächlich eine seit Jahren bestehende Angst in wenigen Minuten „auflösen“?

JA!

Die Neurowissenschaft hat nachgewiesen, dass unser Gehirn in Bruchteilen einer Sekunde neue Dinge lernt. Ein Kind, welches auf eine heiße Herdplatte fasst, lernt ziemlich schnell und meist schon beim ersten Mal, wie schmerzhaft es sein kann. Zu einem weiteren Versuch kommt es danach eher selten…

Und genau so schnell wie unser Gehirn lernen kann, in bestimmten Situationen mit Angst zu reagieren, kann es die selben Fähigkeiten nutzen, um in der gleichen Situation etwas anderes zu machen.

 
Auftrag: Gib der Spinne Rollschuhe.

 
Solltest Du merken, dass es gerade nicht so leicht funktioniert wie im Film, darfst Du gern Kontakt zu mir aufnehmen und Dir dabei helfen lassen.

 
Manches geht schneller als Du vielleicht denkst…

 
In diesem Sinne, Ridikulus und beste Grüße

Tomas Schröck
Hypnose Studio Leipzig

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